"Der Anstieg der Arbeitslosigkeit – die offizielle Quote liegt bei 5,2 Prozent – liegt daran, dass jetzt die Geflüchteten aus der Ukraine mitgezählt werden. Trotzdem gilt: Die ansonst stabilen Zahlen der Arbeitslosenstatistik sind trügerisch. Denn der Druck auf Beschäftigte und die Wirtschaft nimmt weiter zu. Zuletzt rief Wirtschaftsminister Habeck die Alarmstufe des Notfallplans Gas aus, da Russland die Gaslieferungen verringert. Das gefährdet massiv Arbeitsplätze entlang von Produktionsketten, vor allem in Ostdeutschland. Denn dort hängt die Energieversorgung direkt an den russischen Leitungen. (...)

„Noch nie gab es so viel Armut in Deutschland wie heute. In der Pandemie ist die Armutsquote von 15,9 Prozent (2019) auf 16,6 Prozent im Jahr 2021 gestiegen. Das ist das schnellste Wachstum, das bisher gemessen wurde. 13,8 Millionen Menschen sind im reichen Deutschland arm. Das ist nicht auszuhalten“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, den heute veröffentlichten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands. (...)

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DER WESTEN: Hartz 4: "6 Tage kein Geld für Essen" - so dramatisch wird es für Empfänger

DER WESTEN berichtet über meinen Tweet zur zugespitzten Lage von Hartz-4-Empfängern durch die steigende Inflationsrate. Hier klicken, um zum Artikel zu gelangen

„Die hohe Unsicherheit für Wirtschaft und Verbraucher – pandemiebedingte Lieferschwierigkeiten aus China, massive Preissteigerungen auf Energie und Lebensmittel wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine – haben sich bislang nicht negativ auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Die Arbeitslosenquote lag im Mai bei 4,9 Prozent. Ohne statistische Tricks waren drei Millionen Menschen arbeitslos, also rund 703.100 Personen mehr als offiziell angegeben. (...)
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Inflation: LINKE hält Sonderzahlung für Hartz-IV-Empfänger für unzureichend

ZEIT ONLINE berichtet über unsere Kritik an der Sonderzahlung für Hartz-IV-Empfänger: Hier klicken, um zum Artikel zu gelangen

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Neun Prozent der regulär Arbeitslosen stocken laut Bericht mit Hartz IV auf

Neun Prozent der regulär Arbeitslosen müssen zusätzlich mit Hartz IV aufstocken, um finanziell über die Runden zu kommen. Das geht aus einer Antwort des Arbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linke-Fraktion hervor, wie die Rheinische Post am Montag berichtet. Demnach waren im vergangenen Jahr 84.000 Bezieherinnen und Bezieher des regulären Arbeitslosengeldes auf ergänzende Hilfe oder Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Das entsprach rund neun Prozent aller Beziehenden von Arbeitslosengeld I. (...) Hier klicken, um zum Artikel zu gelangen