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Start in meine Sommertour durch den Wahlkreis

Anfang der Woche startete meine Sommertour durch den Wahlkreis. In den kommenden Wochen werde ich viele Gespräche führen, damit der Austausch zwischen Berlin und Wahlkreis gewährleistet ist. Unser Landtagskandidat für den Wahlkreis Reutlingen, Günter Herbig, hat mich zu vielen Terminen begleitet.
Am Montag machte Benjamin Stein, Bezirksgeschäftsführer meiner Gewerkschaft Verdi, den Anfang. Er berichtete uns über die derzeitige Situation der Beschäftigten, insbesondere in der Pflege, bei den technischen Betriebsdiensten und im Handel. Sie brauchen endlich echte Rückendeckung aus der Politik. Gerade in der Pflege wird man zu Recht wütend, wenn nach dem billigen Applaus nur das Schweigen im Walde bleibt.
 
Am Dienstag waren wir in Sonnenbühl bei Bürgermeister Morgenstern und sprachen über die Situation seiner Gemeinde in Zeiten der Pandemie. Auch die Finanzlage von Kommunen bei gestiegenen Aufgaben war ein zentrales Thema, ebenso die Kitas und Schulen sowie die lokalen Herausforderungen der Digitalisierung und des Klimawandels. Ein sehr nettes und erkenntnisreiches Gespräch.
Am Mittwoch habe ich mit der großartigen Asylpfarrerin Ines Fischer und ihrer Praktikantin Lena gesprochen. Wer einen lebenden Beweis sucht, dass eine Pfarrerin politisch sein kann, muss Ines kennenlernen. Sie macht ihre Beratung mit so viel Herzblut. Im Gespräch ging es vor allem um die Hürden bei der Arbeitsaufnahme, um die Ausbildungsduldung, um die Zukunft westafrikanischer Flüchtlinge und die Lage Westafrikas.
Danach ging es weiter nach Lichtenstein. Bürgermeister Peter Nußbaum stellte uns seine Jugendprojekte vor. Neben offenen Treffpunkten gibt es auch eine Schreinerwerkstatt. Hier werden gerade unter technischer und pädagogischer Begleitung mit Jugendlichen Seifenkisten gebaut. Das Seifenkisten-Rennen musste Corona-bedingt auf das kommende Jahr verschoben werden. Ich will auf jeden Fall dabei sein, wenn die Seifenkisten an den Start gehen.
 
Am Donnerstag hat mich Grit Heideker von Pro Familia im Wahlkreisbüro besucht. Es ging insbesondere um die Schwangerschaftskonfliktberatung, die Anforderungen, die durch die Pandemie entstanden sind und natürlich auch ums liebe Geld. Bund, Land und Kommunen sind gemeinsam gefordert, eine gute Versorgung, auch im ländlichen Raum, sicherzustellen. Tolles Gespräch!
Danach ging es zu Pro Labore, ein gemeinnütziger Bildungsträger, der über Bildungsgutscheine des Jobcenters in handwerklichen Berufen ausbildet und dies sozialpädagogisch begleitet. Zielgruppe sind v.a. langzeiterwerbslose Menschen, aber auch Geflüchtete finden hier zunehmend einen Ausbildungsplatz. Es sind noch Ausbildungsplätze frei. Wer als Maler oder Schreiner werden will, wendet sich an www.prolabore.de.

 
Am Freitag waren wir in Wannweil bei Bürgermeister Dr. Christian Majer. Wir haben über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gemeinden und deren finanzielle Situation gesprochen. Wichtige Themen waren auch die Kitas und Schulen und die Mehrbelastung der Eltern. Gutes Gespräch!
Danach hatten wir sehr netten Besuch im Wahlkreisbüro:
Urgestein Günter Jung, Gerd Krauß und Traugott Huppenbauer berichteten von ihrer ehrenamtlichen Arbeit im Asylcafé. Danke an alle, die sich im Asylcafé engagieren!
Es war für mich und Günter Herbig eine tolle Woche! Vielen Dank für Ihre/eure Zeit und den großartigen Austausch. Es ist beeindruckend wie viele engagierte Menschen wir in unserem Landkreis haben. Ich freue mich schon auf die kommende Woche meiner Sommertour!