Arbeitslosigkeit

Ampel-„Entlastungspaket“ lässt arme Menschen im Stich

28. Februar 2022  Arbeitslosigkeit, Bundestag, DIE LINKE

Der Koalitionsausschuss der Ampel hat am Mittwoch ein „Entlastungspaket“ vorgestellt, das Bürgerinnen und Bürger in der Pandemie und der Inflation entlasten soll. Es beinhaltet für Menschen in Hartz IV und der Grundsicherung im Alter einen einmaligen Corona-Zuschuss in Höhe von 100 Euro.

„Das ist nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Ampel lässt Menschen in Hartz IV und der Grundsicherung im Stich. Ein einmaliger Zuschlag von 100 Euro reicht nicht einmal dafür, die Mehrbelastung durch Corona auszugleichen. Auf ein Jahr gerechnet sind das 8,33 Euro im Monat. Die Leute müssen sich FFP2-Masken, Schnelltests und Hygieneartikel leisten können. Deshalb fordern nicht nur die Partei und die Fraktion DIE LINKE, sondern auch Wohlfahrtsverbände und Arbeitsloseninitiativen einen Zuschlag von mindestens 100 Euro monatlich“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Ganzen Beitrag lesen »

Steinmeier-Vorstoß zur Obdachlosigkeit: Verbände hoffen auf Wende in Sozialpolitik

21. Februar 2022  Arbeitslosigkeit, Bundestag, DIE LINKE

Artikel in der Heilbronner Stimme mit Bezug zur Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti:

In der Rede nach seiner Wiederwahl lobte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Linken-Kandidat Gerhard Trabert. Nun will er mit dem Arzt über soziale Themen sprechen, insbesondere über obdachlose Menschen.

Drei Kernbotschaften hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in seiner Rede nach der Wiederwahl formuliert, neben seinen Sätzen zur Stärkung der Demokratie sowie zum Konflikt in Osteuropa thematisierte er eine große gesellschaftliche Herausforderung: Den Umgang mit Armut und speziell der Obdachlosigkeit in Deutschland. An den Kandidaten der Linkspartei gerichtet, den Mainzer Obdachlosenarzt Gerhard Trabert, sagte er, Trabert habe mit seiner Kandidatur auf die Lage der Ärmsten und Verwundbarsten aufmerksam gemacht. Steinmeier fügte hinzu: „Warum schauen wir nicht, ob wir diesem drängenden Thema gemeinsam mehr Aufmerksamkeit verschaffen können? Ich würde mich freuen, wenn wir darüber ins Gespräch gehen.“ Seinen Worten lässt er nun schnell Taten folgen. Steinmeier hat Trabert ins Schloss Bellevue erhalten. Ganzen Beitrag lesen »

Selten war die Gefahr so groß, keine neue Arbeit zu finden

„Der Bericht der Arbeitsagentur zeigt nur begrenzt, was sich gerade am Arbeitsmarkt abspielt. Denn in den offiziellen Zahlen tauchen viele Erwerbslose überhaupt nicht auf: Corona-bedingte Jobverluste von Minijobberinnen und Solo-Selbständigen in der Gastronomie, im Veranstaltungsgewerbe oder in Kunst und Kultur zählen nicht in die Arbeitslosenstatistik. Ohne statistische Tricks sind derzeit tatsächlich 3,2 Millionen Menschen arbeitslos“, kommentiert Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, den aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit. Tatti weiter: Ganzen Beitrag lesen »

»Der Regelsatz reicht schon heute nicht aus«

Inflation bringt Beziehende von Sozialleistungen in Existenznot. Ampelparteien verweigern notwendige Anpassung. Ein Gespräch mit Jessica Tatti in der Jungen Welt:

Die Linke hat den Bundestag aufgefordert, bei der jährlichen Anpassung der Hartz-IV-Sätze zumindest die Preissteigerung bei Lebensmitteln und anderen Grundbedarfen auszugleichen. Der Antrag mit dem Titel »Existenzminimum sichern – Inflationsausgleich bei Regelsätzen garantieren« wurde von allen anderen Parteien abgelehnt, die AfD enthielt sich. Welche Folgen hat das? Ganzen Beitrag lesen »

Bund stützt Bundesagentur für Arbeit 2021 mit mehr als 18 Milliarden Euro Kopieren

Presseecho RP online auf Anfrage von Jessica Tatti:

Berlin . Die Bundesagentur für Arbeit wird vom Bund in diesem Jahr eine pandemiebedingte Finanzspritze von mehr als 18 Milliarden Euro erhalten – mehr als bisher geplant, wie aus einem Papier des Arbeitsministeriums hervorgeht. Die Steuermittel wird die beitragsfinanzierte Arbeitslosenversicherung dem Bund nicht zurückzahlen müssen.

Die Bundesregierung rechnet bis zum Jahresende 2021 mit einem Defizit der Bundesagentur für Arbeit (BA) von 18,3 Milliarden Euro, das der Bund aus Steuermitteln ausgleichen wird. Das geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Linken-Abgeordneten Jessica Tatti hervor, die unserer Redaktion vorliegt. Bisher hatte die BA lediglich mit einem Zu

schussbedarf von 16,7 Milliarden Euro geplant.

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Sozialdatenschutz hat keine Priorität für Jobcenter

Die Bundesagentur für Arbeit (BA), Jobcenter und für die Digitalisierung der Akten zuständigen Scanzentren haben umfangreiche Daten von Arbeitsuchenden: darunter Kontoauszüge, Einkommensbescheinigungen, Mietverträge. Diese Daten werden nicht ausreichend geschützt.

Die Sicherheitsvorkehrungen entsprechen gerade einmal dem Mindestmaß an Datenschutz, das ergaben die Antworten der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von Jessica Tatti, Sprecherin für Arbeit 4.0 der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag. (Drucksache 19/3412) Ganzen Beitrag lesen »

Das große Scannen: Was darf in die elektronische Akte der Jobcenter?

Jessica Tatti ist die Sprecherin für Arbeit 4.0 und Digitalisierung der Linksfraktion im Bundestag. Das Internetportal netzpoiltik.org hat sie nun zur Digitalisierung der Daten im Jobcenter befragt. Hier

Erste Rede im Bundestag zum Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung rechnet sich nicht nur die Arbeitslosenstatistik schön, sie blendet auch die schlechten Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigten aus. Seit der Wiedervereinigung ist das Arbeitsvolumen trotz niedriger Arbeitslosenzahlen nicht gestiegen. Stattdessen hat eine Umverteilung von Arbeit stattgefunden: Die Vollzeitbeschäftigung hat abgenommen, während sich die Teilzeitbeschäftigung mehr als verdoppelt hat. Der Niedriglohnsektor ist unverändert hoch. Viele Menschen müssen in miesen Jobs unter schlechten Arbeitsbedingungen zu Armutslöhnen arbeiten. Vor diesem Hintergrund von guter Arbeitsmarktlage zu sprechen, wie es die Bundesregierung tut, ist blanker Hohn. Prekäre Beschäftigung muss endlich eingedämmt werden. Wir brauchen eine Vollbeschäftigung mit guter Arbeit!

Das Video auf Youtube finden Ihr hier

Jessica Tatti kritisiert Arbeitslosenstatistik

22. März 2018  Arbeitslosigkeit, DIE LINKE, Wahlkreis

DIE LINKE veröffentlicht regelmäßig die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen.

Der Sender RTF.1 berichtet über die Einschätzung der Bundestagsabgeordneten Jessica Tatti zu den neuen Arbeitslosenzahlen. Hier der Bericht:

Jessica Tatti, die Reutlinger Bundestagsabgeordnete und Sprecherin für Arbeit 4.0 der Fraktion Die Linke, fordert den neuen Arbeitsminister Hubertus Heil auf, die – wie sie es nennt – „Schönrechnerei der Arbeitslosenstatistik“ zu beenden.

Tatti kritisiert, dass in der Statistik viele Erwerbslose nicht mit einbezogen würden. So würden Arbeitslose, die über 58 Jahren alt sind, sowie krank Gemeldete oder so genannte Ein-Euro-Jobber nicht erfasst. Auch Arbeitslose, die von privaten Vermittlungsagenturen betreut werden oder sich in Weiterbildungen befänden, würden in der Arbeitslosenstatistik nicht auftauchen. Wäre es anders, erhöhe sich die Zahl der Arbeitslosen bundesweit im Februar von rund 2,55 Millionen auf rund 3,49 Millionen. Minister Heil müsse jetzt auf die realen Probleme der Menschen reagieren, anstatt diese weiter zu verschleiern, so Tatti.