Einmalzahlung reicht nicht aus, um gestiegene Energiekosten auszugleichen

Pressemitteilung von Jessica Tatti08. April 2022

„Die Forderungen von Erwerbslosengruppen und der Nationalen Armutskonferenz nach vollständiger Übernahme der Kosten für Strom und Heizung in Hartz IV und Sozialhilfe sind dringend notwendig. Weder beim Heizen, noch beim Strom oder bei den Lebensmitteln kann einfach so gespart werden. An diesen lebensnotwendigen Ausgaben kommt niemand vorbei“ , erklärt Jessica Tatti, arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Erwerbslosengruppen und Nationaler Armutskonferenz zur steigenden Energiearmut. Tatti weiter:

„Die von der Ampel-Koalition in Aussicht gestellte Einmalzahlung für Menschen im Leistungsbezug reicht nicht annähernd aus, um die gestiegenen Kosten auszugleichen. Viele werden auf hohen Nachzahlungen sitzen bleiben. Das ist unerträglich. Die Ampel setzt ihre ungerechte Krisenpolitik auf dem Rücken der Menschen fort, die Unterstützung am nötigsten brauchen. Die Bundestagsfraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass umgehend die Regelsätze in der Existenzsicherung erhöht werden. Sonderzahlungen reichen nicht aus. Wir brauchen ehrlich berechnete Sozialleistungen, die zum Leben reichen.“


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